Gott grüß die Kunst.

Der Name „Bleiklötzle“ ist eine Anspielung auf einen beliebten Zungenbrecher der Schwaben, der in einer Geschichte von Eduard Mörike auftaucht, welche in Blaubeuren spielt. Diese Geschichte ist die „Historie der Schönen Lau“, eine der Mythen und Sagen, die im „Stuttgarter Hutzelmännlein“ miteinander verwoben sind. Das Klötzle Blei ist in der Geschichte von Mörike ein zauberkräftiges Lot. In gewisser Weise sind die Bleilettern durchaus auch zauberkräftig, denn sie haben über die Jahrhunderte den Menschen zu Bildung verholfen und ihnen Information ebenso wie Literatur und Unterhaltung gebracht – zu Zeiten freilich durchaus auch Propaganda. Das Blei aus den Schriftkästen hat die Welt mit einer ganz eigenen Magie verändert – der Name „Bleiklötzle“ für einen Raum, der Bleilettern eine Heimat gibt, kommt also nicht ganz von ungefähr.

The term „Bleikloetzle“, which means little lump of lead, refers to an old tale told by German priest+author Eduard Moerike in his version of „The Story of Beautiful Lau“. He had collected legends and myths and made them into his book „Stuttgarter Hutzelmaennlein“. Moerike being a 19th century writer made his book quite a long read. The lump of lead in the story is a plumb-bop with magical powers. And in some sort of way you can see metal type as being bestowed with their very own magical powers, too. Over the centuries metal type and letterpress have changed the world big time providing information, education, literature, entertainment – and at times even propaganda. Thus, giving a place dedicated to metal type the name „Bleikoetzle“ is quite justified – in many ways.