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Mit den hier vorgestellten Bleischriften wird im klassischen Handsatz gearbeitet. Sie sind im Bestand des Ateliers The Fork and Broom Press, in dem die Buchkünstlerin Annette C. Dißlin ihre Künstlerbücher, Originalgraphiken und Einblattdrucke in kleinen, limitierten Auflagen fertigt. Das Atelier ist in einem alten Backsteinhof eingerichtet, der Drucksaal ist dort, wo einst der Kuhstall war. Der alte Hof steht in Oppenwehe, einem Teilort der Gemeinde Stemwede in Ostwestfalen. Der Ort liegt ungefähr in der Mitte eines Dreiecks, an dessen Spitzen Hannover, Osnabrück und Bremen liegen. Das Atelier hat seine eigene Internetpräsenz, auf der die Künstlerbücher und Originaldrucke vorgestellt werden: www.forkandbroompress.net
Die Postanschrift des Ateliers ist:
The Fork and Broom Press
Annette C. Dißlin
Oppenweher Straße 9
32351 Stemwede-Oppenwehe

Neben dem physisch existierenden Atelier gibt es zusätzlich auch ein „Atelier im Internet“: die Manufaktur Papiergebunden. Hier werden Bücher und Drucke aus dem Atelier The Fork and Broom Press vorgestellt und es gibt ein „Thema des Monats“. Hier kann rund um die Uhr von Zuhause aus, sozusagen virtuell, an den Regalen entlang flaniert, gestöbert und ausgesucht werden. Zum Beispiel liegen die Alphabete, die hier auf dieser Seite als Druckmuster der verschiedenen Bleischriften gezeigt sind, als Klappkarten im A5-Format in einer limitierten Auflage vor, so wie sie hier zu sehen sind.
Wer bei der Manufaktur Papiergebunden etwas Schönes für sich oder jemand anderes gefunden hat, kann per eMail eine Bestellung durchgeben. Ganz individuell kann das Gewünschte dann per Versand auf den Weg geschickt oder ein Termin zur Abholung vereinbart werden. Das „Atelier im Internet“ findet sich hier: www.papiergebunden.de

Die Informationen, die bei den einzelnen Schriften angegeben sind, stammen aus unterschiedlichen Quellen. Eine davon ist die umfangreiche Datenbank des Klingspor-Museums. Dort finden sich reiche Informationen über viele Schriften, auch solche, die es für den Bleisatz noch nicht gab. Für Typographen ist dies eine wundervolle Fundgrube. Vor allem sind dort auch viele biographische Daten der Schriftgestalter und Schriftgestalterinnen abrufbar. Hier geht es zur Datenbank des Klingspor-Museums.

Am 15. März 2018 wurde den künstlerischen Drucktechniken der Status „nationales, immaterielles Kulturerbe“ verliehen. Seither öffnen jedes Jahr am 15. März, dem „Tag der Druckkunst“ viele Druckateliers und Werkstätten und zeigen wie mit den alten Techniken heute gearbeitet wird und welche Art von Werken dabei entstehen. Der BBK sammelt auf seiner Website alle Veranstaltungen in einer interaktiven Karte.
Das Atelier The Fork and Broom Press hat sich zum „Tag der Druckkunst“ im Jahr 2019 an einem Mappenprojekt des Vereins für die Schwarze Kunst beteiligt. Insgesamt haben neun Ateliers und Werkstätten zu diesem Projekt beigetragen. Die Originaldrucke in der Mappe geben einen Einblick in die reichen Möglichkeiten zu Gestaltung mit Buchdruck und Bleisatz und zeigen, in welcher Vielfalt diese Techniken aktuell eingesetzt werden. Die Mappe liegt in einer limitierten Auflage von 19 Exemplaren auf und ist beim Verein erhältlich.

Das Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek ist für alle eine Reise wert, die sich für Bleisatz und Buchdruck interessieren. Vom Schriftguss bis zu den unterschiedlichen Druckpressentypen gibt es dort viel zu sehen und zu erleben. Jährlich im März findet in dem Haus die „BuchDruckKunst“ statt, die Verkaufsmesse für Erlesenes auf Papier. Großes Extra: Während der Messe sind die Schauwerkstätten des Museums in Betrieb.